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Serviettenknödel gelten als die elegante Variante des klassischen Semmelknödels. Statt einzeln geformt zu werden, gart die Knödelmasse als Rolle in einem Küchentuch – der namensgebenden Serviette. Dadurch entsteht ein besonders lockerer, feinporiger Knödel, der sich anschließend in Scheiben schneiden lässt. Ob zu Pilzrahmsoße, Wild, Gulasch oder geschmortem Rind – Serviettenknödel gehören zu den feinsten Beilagen der österreichischen und böhmischen Küche.
1 Std. 10 Min.
Gesamtzeit
1Die Brötchenwürfel in eine große Schüssel geben. Die Milch leicht erwärmen und über die Brötchen gießen. Etwa zehn Minuten ziehen lassen.
2Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Zusammen mit den Eiern, Petersilie, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat zu den Brötchen geben und alles vorsichtig vermengen.
3Die Masse etwa 20 Minuten ruhen lassen.
4Ein sauberes Küchentuch leicht anfeuchten und ausbreiten. Die Knödelmasse darauf zu einer etwa 30 Zentimeter langen Rolle formen. Das Tuch locker darumwickeln und die Enden mit Küchengarn verschließen. Die Rolle sollte etwas Platz zum Ausdehnen haben.
5In reichlich leicht siedendem Salzwasser etwa 35 Minuten gar ziehen lassen.
6Die Rolle aus dem Wasser nehmen, einige Minuten ruhen lassen, auswickeln und in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden.











