Für Alice Tzinoglou begann alles an einem gewöhnlichen Sommerabend. Nach einer Yoga-Stunde wollte sie noch schnell zu einem kleinen Bach in den Westlichen Wäldern bei Augsburg fahren, an dem sie sich gelegentlich frisches Wasser holt. Es war Mitte Juni, gegen 22 Uhr. Die Sonne war bereits untergegangen. Der Weg führte nur wenige Schritte in den Wald hinein.
„Schon nach wenigen Metern sah ich in der Dämmerung plötzlich Tausende kleine Lichter tanzen: winzige Glühwürmchen, die über dem feuchten Waldboden schwebten. So etwas hatte ich noch nie gesehen“, erzählt Alice Tzinoglou.
Sie blieb nur kurz. Doch das Erlebnis ließ sie nicht mehr los. „In dieser Nacht konnte ich kaum schlafen.“ Schon am nächsten Abend kehrte sie zurück, gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Söhnen und ihrem Freund. Wieder schwebten die kleinen Lichter durch die Dunkelheit. Diesmal staunten sie alle vier über das Lichtermeer im Wald – es war ein magischer Moment. Seitdem gehört der Besuch der Glühwürmchen für die Familie zum Sommer dazu.


