So trainieren Sie positive Emotionen: mit einfachen Übungen für jeden Tag für Ihre tägliche Selfcare- und Dankbarkeitsroutine.
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Grafik: KI generiert mit Midjourney/Agentur2
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Was wäre, wenn …
„Du weißt nicht, was du hast, bis es weg ist“ („You don’t know what you got till it’s gone“), hat Liedermacherin Joni Mitchell gesungen. Auf diesem Gedanken beruht das Prinzip der mentalen Subtraktion, einer Art Minus-Rechnung im Kopf, die eine sehr wirkungsvolle Dankbarkeits-Übung ist. Stellen Sie sich einmal vor, wie es wäre, wenn Ihr Leben vollkommen anders verlaufen wäre und etwas Positives fehlen würde: wenn Sie nicht Ihren Partner kennengelernt hätten, wenn Sie nicht Ihren Beruf hätten erlernen können, wenn da nicht damals die Lehrerin gewesen wäre, die so fest an Sie geglaubt hat. Diese besondere Art des Minusrechnens schafft am Ende ein dickes Plus: mehr Zufriedenheit.
Meilensteine des Lebens
Für welche Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnisse sind Sie besonders dankbar? Markieren Sie auf der einer Lebenslinie Ihre Meilensteine der Dankbarkeit. Der Zeitstrahl beginnt links mit Ihrer Geburt und endet rechts mit dem heutigen Tag. Hängen Sie die Skala an einem besonderen Ort auf, um sich daran zu erinnern und die Ereignisse gegebenenfalls zu ergänzen.
Schnappschüsse voller Freude
Falls Sie lieber fotografieren als schreiben: Ihre Glücksmomente des Alltags können Sie auch als Foto-Tagebuch gestalten. Fangen Sie die Augenblicke am einfachsten mit Ihrem Smartphone oder einer kleinen Kamera ein. Solche Erinnerungsbilder tragen auch mal durch graue Tage.
Spurensuche des Glücks
Vieles erscheint uns selbstverständlich, ist es aber oft gar nicht. Aktivieren Sie deshalb Ihre Spürnase, machen Sie sich wie ein Detektiv auf die Suche – und ertappen Sie andere Menschen dabei, wenn diese Ihnen Gutes tun.
Jeder kleine Beitrag zählt.
Warum Dranbleiben lohnt
Zugegeben, Veränderung kann ganz schön Kraft kosten. Und manchmal gehen gute Vorsätze im Alltagstrubel verloren. Doch es lohnt sich, den Blick immer wieder gezielt auf das Positive zu lenken. Warum? Das wissen Sie selbst am besten. An dieser Stelle können Sie einen Satz „vom guten Grund“ formulieren, der Sie zum Dankbarkeitstraining motiviert, also zum Beispiel: „Dankbarkeit hilft mir, weniger zu grübeln.“
Kleine Hilfe: Woran würden Sie in Ihrem Alltag merken, dass es Ihnen besser geht? Mein Satz vom guten Grund:
Alles andere als selbstverständlich!
Wie oft nehmen wir in unserem Leben etwas als selbstverständlich hin – dabei ist es das gar nicht. Schauen Sie sich einmal in Ihrem Zuhause um und finden Sie fünf bis zehn Dinge, die Ihr Leben reicher machen: die Heizung, die Sie nicht frieren lässt, die Kaffeemaschine, die Ihnen den Wachmacher am Morgen spendet, der gemütliche Sessel, in dem Sie in einem Buch versinken können, Ihr Nackenkissen, die Lieblings-Lampe, die so eine heimelige Atmosphäre schafft …
Tagebuch der Wertschätzung
Viele kleine Momente ergeben in Summe das große Glück. Deshalb lohnt es sich, die schönen Augenblicke festzuhalten. In einem Tagebuch können Sie täglich oder einmal wöchentlich aufschreiben, wofür Sie dankbar sind.
Dafür eignet sich ein banaler Spiralblock genausogut wie ein liebevoll gestaltetes Dankbarkeits-Tagebuch. Pro Schreibsitzung drei bis fünf Glücksbringer zu notieren, ist wunderbar, es müssen ja keine weltbewegenden Momente sein. Auch der Anruf einer Freundin, das Zwitschern der Vögel, die ungestörte Lesestunde am Spätnachmittag, ein leckeres Abendessen machen glücklich … Fangen Sie doch einfach damit an und überlegen Sie sich drei Gründe, dankbar zu sein.
Gute Gefühle im Glas
Für diese Übung brauchen Sie nur ein Marmeladen- oder Weckglas und viele kleine Kiesel- oder Glassteine. Immer dann, wenn Sie einen besonders schönen Moment erleben, wandert ein Steinchen in Ihr Glücks-Glas. Wetten, dass Sie überrascht sein werden, wie viele Steinchen sich in einem Monat oder einem Quartal ansammeln? Alternativ können Sie auch kleine Zettel mit dem Erlebten beschriften.